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Hochverfügbarkeit

24x7 Cluster

Wichtige Strategien für hochverfügbare IT Systeme

Um Hochverfügbarkeit der IT Systeme zu erreichen ist es nötig, an verschiedenen Schrauben zu drehen. Denn nur die Summe aus mehreren optimierten Bereichen (z.B. Hardware, Netzwerk, Storage oder Disaster Recovery Konzept) die in einander greifen, führen zu Hochverfügbarkeit. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun müssen, um Ihre IT Systeme hochverfügbar zu machen.

Folgende Kriterien sind wichtig:

→ Die Hardware und deren Unterbringung
Enterprise Class Hardware ist ein Muss, wenn man Hochverfügbarkeit erreichen will. Die Unterbringung sollte in Rechenzentren sein, die einem maximal hohen Standard entsprechen. (In Österreich sind das TIER III+ Rechenzentren). Denn nur so kann man verhindern, dass es durch äußere Ereignisse wie z.B. Stromausfall, Brände oder Manipulation durch Dritte Ausfälle gibt. Denn sichere Rechenzentren verfügen eben über alle wichtigen Kriterien wie Kühlung, redundante Stromversorgung, Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Zutritt oder Anbindung an den Glasfaserbackbone.
Ebenso ist es wichtig, redundante Netzwerk-Verbindungen bereit zu stellen. Denn auch hier könnte das Risiko eines Ausfalls entstehen.
Wir von Timewarp setzen in unserem Cloud Angebot auch auf High-End-Komponenten wie die schnellen Allflash Storages von Purestorage, mit der wir die Latenzzeit sehr kurzhalten können. Ein tägliches (Rubrik) Backup gehört ebenso dazu (RTO, also Recovery Time Objective, kann geringgehalten werden), was gleich zum nächsten Punkt führt:

→ Ein Disaster Recovery Konzept
Wenn Sie geschäftskritische Services betreiben, sollten Sie einen funktionierenden Disaster Recovery Plan haben. Wichtig dabei ist, welche Daten in welcher Zeit wiederhergestellt sein müssen. Ebenso dazu gehören 24×7 Betrieb, Bereitschaft und Support. Denn die Störung einer Anwendung oder der Verlust von Daten können massive Auswirkungen haben auf verschiedene Abteilungen und Prozesse des Unternehmens. Die Disaster Recovery Pläne sind von Unternehmen zu Unternehmen verschieden und reichen von einfachen Backups bis hin zu komplexen Clusterlösungen verteilt über zwei Rechenzentren.

→ Die Architektur der IT Systeme
Um Hochverfügbarkeit zu erreichen, ist die Architektur der Infrastruktur, auf der Ihre geschäftskritischen Anwendungen laufen, sehr wichtig. Der Aufbau verschiedener Szenarios ist dabei möglich. Allerdings empfehlen wir immer Cluster mit oder ohne Spiegelung in ein zweites Rechenzentrum. Der Aufbau eines solchen Konzepts wird hier direkt im Anschluss erklärt.

 

Was bedeutet Hochverfügbarkeit bei TW?

Wir garantieren eine Verfügbarkeit von 99,99% auf virtuelle Server im VMware Cluster und auf 99,999% auf Rechenzentrumsservices.

Warum können wir das?

Bei uns gibt es zwei Szenarien, die wir 100fach getestet und umgesetzt haben.
Wenn Hochverfügbarkeit und Performance für den Kunden die wichtigsten Kriterien sind, machen wir nur diese Best Practice-Installationen und diesen Best Practice-Betrieb. (Wir verfügen über den COSN-Partner Status von MS und den VCPP-Status von VMware.) Das ist wichtig, denn mit sensiblen IT Systemen, auf denen kritische Services laufen, sollten Sie keine Experimente wagen. Diese sind bei Cloud Experten und in einem sicheren, bewährten Prozess (Migration und Betrieb) gut aufgehoben.

Hochverfügbarkeits-Szenario 1:
Eine VM (virtuelle Maschine) läuft bei Bedarf auf mehreren Hosts (physischen Servern) mit einer Storage in einem unserer Datacenters im Hintergrund. Eine zweite VM läuft in einem zweiten Datacenter mit ebenso vielen Hosts und einer Storage. Verbunden sind die VMs über einen hochverfügbaren Datenbank Cluster, den in der Regel der Kunde betreibt, und einer Firewall, die von uns betrieben wird. Falls ein Host ausfällt, wird die VM auf einem anderen Host hochgefahren. Es gibt keinen Datenverlust und auch keine Verzögerung beim Zugriff auf die Daten, da jeder Host die Storage erreicht. Sollte durch ein Extremereignis ein Standort ausfallen, kann das System auf dem zweiten Rechenzentrumsstandort hochgefahren werden.

Hochverfügbarkeits-Szenario 2:
Der Cluster wird über zwei Rechenzentren gestrecht. Das bedeutet, dass eine VM auf mehreren Hosts in verschiedenen Rechenzentren laufen kann. Jeder Host kann auch auf jede Storage über Glasfaser zugreifen und auch die Storages sind über Glasfaser miteinander Rechenzentrums-übergreifend verbunden. Dadurch kann die Verfügbarkeit nochmal gesteigert werden und die Performance ist durchgehend sehr hoch. Deshalb ist dieses Service für Unternehmen gemacht, die sowohl Hochverfügbarkeit und auch hohe Performance brauchen. Unsere Rechenzentrumsstandorte sind geografisch voneinander gentrennt und verfügen beide über den TIER III+ Standard.

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Veronika Pambalk

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